Gern möchten wir Ihnen einen ersten Blick in unseren Alltag ermöglichen. Unsere Erzieherinnen berichten Ihnen, wie sie ihren Alltag beschreiben, was ihre Arbeit in der Gruppe von den anderen Gruppen unterscheidet. Allen unseren Gruppen gemeinsam ist, dass es immer um das Kind und seine Persönlichkeit geht. Denn wir glauben, dass „jeder Mensch von Gott ins Leben gerufen und zu seinem Ziel berufen“ ist.

Sternengruppe – das erste Mal funkeln
In der Sternengruppe begrüßen wir die Kinder, sie lernen von den Eltern getrennt den Tag zu verbringen. Sie erleben das erste Mal die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen, sie verbringen den Tag gemeinsam, die Mahlzeiten, sie spielen gemeinsam, beten, singen, basteln, sie schlafen – alles in der Gruppe und alles das erste Mal ohne Eltern. Wir üben mit den Kindern das Trocken und Sauber werden, das Händewaschen, so dass sie einen guten Start für die nächsten Gruppen bekommen.
Sonnengruppe – strahlend in den Tag
In der Sonnengruppe finden sich die Kinder zu Spielgemeinschaften zusammen. Freundschaften werden bewusst geknüpft. Spielpartner werden bewusst gesucht. All das soll gefördert werden. Die Bereitschaft an Gemeinschaftsaktivitäten wie gemeinsames Singen, Sport machen, Rumtoben, Malen und Basteln ist für dieses Alter in der Gemeinschaft sehr wichtig. Es wird versucht, das Essen mit Messer und Gabel zu erlernen, dass die Kinder selbstständig das Essen zu nehmen und selbstständig die Getränke nehmen. Sie schätzen ein: Wie groß ist mein Hunger? Sie lernen auch: Was schmeckt mir, was schmeckt mir nicht? Der Tisch wird gemeinschaftlich gedeckt. Alles Zeichen einer funktionierenden und schönen Gemeinschaft. So dass alle den Tag angenehm und schön gestalten. Außerdem kommt einmal pro Woche unsere Frau Blümner mit ihrem pädagogischen Begleithund Oskar in die Gruppe – auch das schult die Kinder in Motorik, Sozialverhalten und verbaler und nonverbaler Kommunikation.


Regenbogengruppe – leuchtend am Himmel
In der Regenbogengruppe sind die Kinder kurz vor dem Schuleintritt. Da kommen schon einige Pflichten hinzu. Die Kinder übernehmen dabei gern Aufgaben für die gesamte Kita. Da gibt es zum Beispiel den Wagendienst, der das Essen in alle Gruppen verteilt. Der Tischdienst deckt den Tisch vor den Mahlzeiten. Die Kinder räumen und wischen den Tisch ab. Dann wird der Essenwagen wieder rausgefahren. Die Vorschulkinder brauchen nun keinen Mittagsschlaf mehr zu machen. In dieser Zeit findet die Vorschularbeit statt. Hier erledigen sie ganz gezielt Aufgaben in schöner spielerischer und kreativer Art. Wichtig ist für die Kinder, dass wir schwimmen gehen. Ab Frühjahr beginnt der Schwimmkurs. Die ganze Gruppe fährt in die Schwimmhalle, um das Seepferdchen zu bekommen, das Schwimmen zu erlernen, so dass sie es gut schaffen. Wir machen separate Ausflüge für die Großen. Wir gehen ins Theater zu kindgerechten Aufführungen. Für die Vorschulkinder ganz spannend ist die dreitägige Vorschulfahrt. Wir fahren in den Harz immer an dieselbe Stelle, haben dort ein sehr gutes Quartier und können dort ganz viele spannende Unternehmungen starten.
Hortkinder – Grundschule Radewell
Die Hortkinder – ausschließlich Kinder der Grundschule Radewell, die auch vorher bei uns in der Kita waren – kommen nach der Schule zu uns. In der ersten Klasse werden sie abgeholt. Ab der zweiten Klasse dürfen sie allein von der Schule in den Hort kommen. Sie bekommen ihr Mittagessen, haben Zeit, zu spielen und sie haben auch Zeit, gemeinsam Hausaufgaben zu machen. Das bietet den Kindern den Vorteil, Klassenstufenübergreifend zu arbeiten. Eventuell können sie auch Hilfen von den Größeren bekommen. Auch die Hortkinder sind bei unserem großen Kita-Ausflug für Vorschulkinder dabei und werden dazu von der Schule freigestellt. Zu Sommerfesten und Faschingsfeiern sind sie ebenfalls immer mit dabei.


Am Rand der Stadt, im Grünen
In den Sommermonaten wird das Außengelände stark genutzt. Wir sind schon zeitig am Tag draußen, wenn es das Wetter und andere Umstände es zulassen. Wir frühstücken draußen und essen draußen Mittag, vespern in der überdachten Arche oder unter freiem Himmel. Die Spiele sind dann alle im weitläufigen Außengelände. Die Kinder haben die Gelegenheit mit Wasser zu spielen, unterschiedliche Bewegungsspiele sind möglich. Dazu kommen Rückzugsmöglichkeiten in kleinen Spielhäusern.
Ob wild oder ruhig – das Außengelände ist mit Spielgeräten wie Klettergerüst, Barren und Rutsche gut ausgerüstet. Die Hängematten hängen zwischen den Bäumen, laden zum Ausruhen ein. Im Außengelände steht ein Bauwagen, außen bunten angemalt, innen schön eingerichtet mit Stühlen und Tischen – er wird für Kleingruppenarbeit oder zu Ruhezwecken genutzt. Außerdem kann dort in der Vorschule ein Mathekurs belegt werden. Die Kapelle auf dem Außengelände war früher tatsächlich eine Kapelle, in der Gottesdienste gefeiert wurden. Jetzt dient sie uns dazu, alle Spielsachen für den Außenbereich gut geschützt unterzubringen: Unsere Laufräder, die Bobbycars, die Fahrräder, Bälle und Besen.
Unser kleiner Garten bietet Hochbeete und eine Kräuterspirale. Hier können die Kinder ihre ersten Erfahrungen im Gärtnern sammeln.